Möglichkeiten eine Halle zu beheizen

So bekommen Sie Räume in Übergröße warm.

Hallen, aber auch Werkstätten bestehen meist aus großen und offenen Räumen. Hohe Decken, sowie die fehlenden Trennwände stellen demnach eine Herausforderung dar, wenn es um ein gezieltes, wie effizientes Heizen dieser Räumlichkeiten geht. So muss eine gute Hallenheizung es schaffen unterschiedliche Arbeitsbereiche punktgenau zu beheizen. Außerdem muss diese im gleichen Zuge die Wärme auf die passende Höhe produzieren.

Des Weiteren gilt es zu beachten, dass an Arbeitsplätzen an welchen körperliche Tätigkeiten verrichtet werden eine Temperatur von 16 bis 19 Grad Celsius herrschen sollte. So will es die Arbeitsverordnung. Vor allem in Hallen in denen häufig verschiedene Fahrzeuge durch die Tore fahren, ist dies nicht immer leicht machbar. Eine optimale Heizung in Hallen muss somit bei erhöhter Durchlüftung für eine bestmögliche Raumtemperatur sorgen.

Welche Möglichkeiten gibt es um Hallen zu heizen?

  1. Infrarotstrahler

Infrarotstrahler liefern eine langanhaltende Wärme, die in sämtliche Flächen, wie Maschinen zieht. So kühlt die Halle auch des Nachts nicht ganz so zügig aus. Die Wärme kann zudem per Knopfdruck erzeugt werden. Wobei diese in der unteren Raumhälfte bleibt und nicht nach oben zieht. Außerdem wirbelt ein Infrarotstrahler keinen Staub auf. Platzsparend kann ein Infrarotstrahler an der Hallendecke, aber ebenso an einer Wand angebracht werden. Mit einer Fernbedienung oder auch Bluetooth können diese dann einfach bedient werden. Außerdem finden sich auf dem Markt auch Standgeräte. Da hier keine Abgase erzeugt werden, können Infrarotstrahler problemlos in geschlossenen Räumen zum Einsatz kommen.

  1. Heizkanone oder Lufterhitzer

Lufterhitzer werden wegen ihrem Aussehen auch gerne als Heizkanone bezeichnet. Hierbei handelt es sich um einen Direktheizer. Durch ein Erhitzen der Raumluft kommt es hier zu einer Wärmewirkung. So wird die kalte Luft angesaugt, im inneren des Gerätes aufgeheizt und dann wieder abgegeben. Das integrierte starke Gebläse sorgt somit für andauernde Luftumwälzung. Vor allem die hohe Heizkraft zeichnet einen Lufterhitzer aus. Auf dem Markt finden sich sowohl Heizkanonen mit einer Abgasführung, als auch mit einem Abluftschlauch. Hilfreich ist es immer direkt vorher den Anbieter kontaktieren zu können.

  1. Pelletofen

Ein Pelletofen lässt sich am ehesten mit einem Kaminofen vergleichen. Wobei hier allerdings kein Kaminholz zum Einsatz kommt, sondern spezielle Holzstäbe, die als Pellets bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich um naturbelassenes, trocknes Rest-Holz, welches lediglich noch mit Wasser, sowie Stärke versehen ist. Neben den Pellets benötigen diese Öfen aber auch Strom. Mit dessen Hilfe produziert ein Pelletofen dann eine Infrarot Strahlungswärme. Die Wärmestrahlung kann dann zuverlässig von Personen, wie Gegenständen aufgenommen und auch wieder abgegeben werden.

  1. Fußbodenheizung

Auch eine Fußbodenheizung kann in großen Hallen für die nötige Wärme sorgen. Spezielle Heizrohre werden demnach auch hier im Hallenboden verlegt. Eine Zentralheizung, wie man sie aus Wohnhäusern kennt, erwärmt dann das Wasser, welches durch die verlegten Rohre fließt und erwärmt so die Arbeitshalle. Häufig wird eine Fußbodenheizung in solchen Räumlichkeiten auch mit einer Wärmepumpe oder einer Solarthermie kombiniert.

Fazit: Auch für das Heizen verschiedener Arbeitshallen finden sich unterschiedliche Lösungen. So lässt sich eine Halle, beispielsweise, mit einer Fußbodenheizung, aber ebenso mit einem Infrarotstrahler, Pelletofen oder Lufterhitzer erwärmen. Eine jede Möglichkeit bringt hier natürlich Vor-, wie Nachteile mit. Hier gilt es somit schlichtweg die passende Art des Heizens für seine Halle zu finden.

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