Mit kostenlosem Solarstrom unabhängig von großen Stromversorgern werden

Wer eigene Solarpaneele auf dem Dach installiert, gerät nicht nur in den Vorzug von ständig kostenlosem Strom. Selbst produzierter Solarstrom lässt sich in großen Batterien auch für die Tage speichern, an denen wenig Sonne scheint oder es einmal regnet.

Besonders effizient sind Solarzellen, welche sich automatisch nach dem Stand der Sonne ausrichten können: Diese Solaranlagen sammeln am meisten Strom. Zu finden sind Sie meist nicht in Privathaushalten, sondern vor allem in großen Solarparks überall auf der Welt.

Wird zu viel Energie produziert, welche die Kapazitäten der eigenen Stromspeicher übersteigt, kann dieser Überschuss an Strom gewinnbringend in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Es empfiehlt sich dazu, Angebote verschiedener Betreiber in der Region einzuholen. Nicht immer zahlen die örtlichen Stadtwerke den besten Preis für selbst produzierten Solarstrom.

Derzeit ist Strom aus erneuerbaren Energien in Deutschland immer noch sehr teuer, am billigsten kann der Strom aus fossilen Brennstoffen erzeugt werden. Achten Sie also darauf, dass Ihnen ein angemessener Preis pro Kilowattstunden für den selbst erzeugten Strom bezahlt wird und orientieren Sie sich an den Verkaufspreisen für Ökostrom in Ihrer Region!

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installieren: Lohnt sich das?

Vom Staat gibt es unterschiedliche Fördergelder für Privathaushalte und Geschäftsleute, die selbst Strom aus Sonnenenergie produzieren möchten. Aufgrund der lukrativen Subventionen bauen manche Landwirte daher schon gar keinen Raps mehr an, sondern haben riesige Solaranlagen auf den bewirtschafteten Feldern errichtet.

Die relativ hohen Kosten einer Solaranlage sind meist nach spätestens zwei Betriebsjahren wieder ausgeglichen, wobei die Rechnung sich natürlich auch an der maximalen Nutzlast orientiert und wie viel Strom für den Eigenbedarf verwendet wird.

Am lukrativsten ist ein permanenter Überschuss an natürlich produziertem Strom, welcher an die Allgemeinheit weiterverkauft wird. Es ist derzeit nicht möglich, gezielt an ausgewählte Einzelpersonen seinen selbst erzeugten Solarstrom zu verkaufen. Natürlich kann dem netten Nachbarn angeboten werden, sein Elektroauto zu einem günstigen Preis aufzuladen.

Wer sich in diesen Bereich selbstständig machen möchte, und eine Elektro-Tankstelle auf dem eigenen Grund und Boden aufmacht, wird nicht nur den zu viel erzeugten Strom gewinnorientiert los, er bedient auch einen Markt, der in Deutschland im Moment noch viel zu schwach besetzt ist.

Was ist, wenn im Winter die Sonne nur wenig scheint?

Kein Haushalt wird von dem öffentlichen Stromnetz abgeschnitten. So haben Selbstversorger nicht nur die Möglichkeit, sich eine Überproduktion an Energie bezahlen zu lassen, auch im Fall einer Unterproduktion profitieren Besitzer von Solaranlagen auf dem eigenen Grundstück.

Sind die eigenen Energiespeicher leer, kann zum günstigen Festpreis vom örtlichen Stromerzeuger jederzeit Energie gekauft werden. Stromlieferanten sind in der Pflicht, jeden Menschen im Land mit Energie zu beliefern. Sie können natürlich Verträge aushandeln, bei denen Ihnen als privater Stromerzeuger besonders günstige Konditionen zur Verfügung gestellt werden. Sie sind nicht daran gebunden, Ihren Strom von den örtlichen Stadtwerken zu beziehen, sondern können auf jeden privaten Stromanbieter Ihrer Wahl umsteigen.

Wenn Sie selbst doch einmal trotz Solaranlage auf dem Dach Strom einkaufen müssen, müssen Sie nicht auf fossile Brennstoffe zurückgreifen. Diverse Stromanbieter handeln ausschließlich mit Energie, welche aus natürlich nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wurde. Zu den sogenannten erneuerbaren Energien zählt auch Strom, welcher in einem Windpark über Windräder erzeugt wurde, oder auf ganz unterschiedliche Arten mit Wasserkraft. Schon die Bewegung der Wellen kann in ausgeklügelten Energieparks an den nordischen Meeren dafür eingesetzt werden, Strom auf umweltschonende Weise zu produzieren.

In der Regel sind die Kosten für die manchmal auch als „grüner Strom“ bezeichnete, nachhaltige Energie etwas höher, als Strom, der auf umweltbelastende Art und Weise hergestellt worden ist. Hier ist Deutschland sehr rückständig, in manchen skandinavischen Ländern herrscht eine so hohe Überproduktion an erneuerbarer Energie, dass die Einwohner dort kostenlos ihre Elektroautos laden können. Der grüne Strom wird also an die Bevölkerung verschenkt!

Die eigene Solaranlage pflegen und warten

Wie bei allen Elektrogeräten ist es auch bei einer Photovoltaik Anlage nötig, regelmäßig die Funktionalität zu prüfen. Besonders effizient kann eine Solaranlage arbeiten, wenn die Oberfläche absolut sauber und frei von herabgefallenen Blättern und so weiter ist. Es kann von Zeit zu Zeit nötig werden, die einzelnen Solarmodule zu putzen.

Vor allem im Frühjahr, wenn es nicht genug regnet, kann herabgefallener Blütenstaub dafür sorgen, dass nicht so viel Energie produziert werden kann. Bei Regenfällen wird in der Regel die gesamte Oberfläche ausreichend gereinigt, Verunreinigungen durch Vögel können aber zum Problem werden. Weiterführende Informationen rund um das Thema Photovoltaik-Anlagen sowie Installateure aus Ihrer Region finden Sie hier: https://www.homeandsmart.de/photovoltaik-fachpartner-finden.

Beauftragen Sie am besten einen Fachmann für Photovoltaik Anlagen mit einer jährlichen bis zweijährlichen Wartung Ihrer Solaranlage. So können auch kleinste Defekte zügig festgestellt und entsprechende Ersatzteile umgehend ausgetauscht werden. Durch eine regelmäßige Wartung sorgen Sie dafür, dass Ihre Solaranlage lange den vollen Funktionsumfang beibehält und größere Ausfälle verhindert werden.

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