Investitionen in Erneuerbare Energien durch die Staaten werden künftig zunehmen

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch nimmt weltweit stetig zu. Dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern, das bestätigen die jüngst veröffentlichten Zahlen der Internationalen Energieagentur, die vergangenen Mittwoch in London präsentiert wurden. Demnach werden Energieträger wie Wasser, Wind, Sonne und Biomasse bis 2040 rund ein Fünftel des gesamten Primärenergiebedarfs der Welt decken. Von heutigen 13 Prozent wird der Anteil demnach auf 19 Prozent anwachsen. Was sich zuerst nach recht wenig anhört ist, nimmt in den globalen Bezugsrahmen in den Fokus, eine enorme Steigerung. Immerhin werden 2040 rund acht Milliarden Menschen auf der Erde leben, einfach gerechnet werden dann mehr als 1,5 Milliarden Menschen durch erneuerbare Energien versorgt. Vor einigen Jahren eine beinahe unvorstellbare Zahl.

Die Rolle der Erneuerbaren wird weltweit an Wichtigkeit gewinnen

„Die Rolle der Erneuerbaren im weltweiten Energiemix wird weiterhin wichtiger, vor allem im Stromsektor und in Regionen, wo die Politik ihre Nutzung fördert“, so der kürzlich veröffentlichte World Energy Outlook 2014. Allein im Stromsektor soll demnach ein erneuerbarer Anteil von rund einem Drittel erreicht werden. Auch wenn die regenerativen Energieträger immer wettbewerbsfähiger werden, werden sie auch in Zukunft nicht ohne staatliche Subventionen auskommen. Die IEA geht davon aus, dass bis 20140 rund 7,8 Billionen Euro in den Sektor investiert werden, insbesondere in Technologien zur Stromerzeugung. Insbesondere der sehr aufstrebende Sektor der Windenergie wird mit einem hohen Anteil von 2,5 Billionen Euro profitieren. Was die staatlichen Subventionen pro Jahr betrifft, geht die IEA davon aus, dass 2030 etwa 230 Milliarden Euro investiert werden und damit der Investitonshöhepunkt erreicht ist. 2040 werden es noch 205 Milliarden Euro sein, so die Einschätzung der IEA. Zum Vergleich, momentan liegt das Investitionsvolumen weltweit bei 121 Milliarden Euro. Insbesondere die Europäische Union, dicht gefolgt von den USA, werden künftig die meisten Subventionen zur Verfügung stellen, so der World Energy Outlook 2014.

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