Fördermittel für Solaranlagen

Für Eigenheimbesitzer ist es in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden, eine vernünftige Förderung für eine neue Solaranlage zu finden, die einen echten Beitrag zur Finanzierung eines solchen Vorhabens leistet.

So fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit seiner Basisförderung nur noch Anlagen, die entweder auf größeren Mehrfamilienhäusern oder Industriebauten eingerichtet werden oder auf Einfamilienhäusern, für die bereits vor dem 1. Januar 2009 ein Bauantrag oder eine Bauanzeige erstellt wurde. Für das neue Eigenheim fällt die attraktive Basisförderung damit aus. Das BAFA folgt damit den Vorgaben der Bundesregierung, die statt neuer Solaranlagen in die Förderung von Speichertechnologie investieren will.

Wer die Förderbedingungen der BAFA erfüllt, sollte einen Förderantrag beim BAFA einreichen. Die Basisförderung bezieht sich auf neue Fotovoltaikanlagen oder auf die Erweiterung bestehender Anlagen. Die Förderung beträgt bis zu 1.500 Euro bei einer Kollektorfläche bis 40 Quadratmeter. Bei größeren Anlagen bezuschusst das BAFA die ersten 40 Quadratmeter mit je 90 Euro.

Darüber hinaus können noch 45 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche geltend gemacht werden. Die Erweiterung einer bereits installierten und in Betrieb genommenen Anlage bezuschusst das BAFA ebenfalls mit 45 Euro je Quadratmeter. Hier muss jedoch eine Obergrenze von 40 Quadratmetern für die Erweiterung beachtet werden. Größere Erweiterungen werden in der Basisförderung nicht berücksichtigt.

Über diese Basisförderung hinaus können bei dem BAFA auch für neue Einfamilienhäuser bestimmte Innovations- und Bonusförderungen in Anspruch genommen werden. Das betrifft Solaranlagen, die beispielsweise an das öffentliche Wärmenetz angeschlossen sind, die besonders effizient sind oder die beispielsweise eine Wärmepumpe- oder Biomasseanlage ergänzen.

Wohngebäude, die neu errichtet werden und dabei besonders energieeffizient sind, können eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhalten. Eine KfW-Förderung kann über die Hausbank beantragt werden und besteht aus besonders zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen.

Pro Wohneinheit zahlt die KfW eine Darlehenssumme von bis zu 50.000 Euro aus. Der Tilgungszuschuss beträgt bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit. Dabei sind die Konditionen dieses KfW-Kredits an besonders günstige Konditionen geknüpft. Die Bank fördert bis zu 100 Prozent der Bausumme. Bei Laufzeiten zwischen vier und 30 Jahren beträgt der effektive Zinssatz 1,41 Prozent und ist für zehn Jahre garantiert.

Der Tilgungszuschuss der KfW beträgt je nach Effizienzklasse des Gebäudes fünf oder zehn Prozent des Kreditbetrages. Die Voraussetzung für beide Fördermöglichkeiten ist die Einhaltung der KfW-Effizienzhaus-Standards 70, 55 oder 40. Irgendwie muss man ein solches Projekt finanzieren, ob nun über eine kostenlose Goldene Kreditkarte, einem Darlehensvertrag vom Staat oder dem angesparten Kapital. Fakt ist, dass eine Solaranlage nicht günstig ist.

Über die direkten Fördermodelle des BAFA oder der KfW hinaus kann auch eine steuerliche Förderung infrage kommen. In vielen Fällen sind die Kosten für die Neuinstallation einer Solaranlage steuerlich abzugsfähig. Der Gang zum Steuerberater ist daher empfehlenswert.

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Autor: Peter Baumeister

Der Autor Peter Baumeister > Über 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Bauen und Elektroinstallationen verdienen es zu Papier gebracht zu werden. Dabei neue interessante Tools und Techniken für Handwerker zu testen ist meine Passion.

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