Fertighäuser die Energie gewinnen – die neue Plus-Energie-Haus Generation

Der Trend zum Niedrigenergiehaus war gestern, heute gilt die Aufmerksamkeit Eigenheimen die in der Lage sind, mehr Energie zu erzeugen als sie tatsächlich verbrauchen. Erste Modelle dieser neuen Häuser gibt es bereits und die Nachfrage ist natürlich entsprechend groß. Lesen Sie in diesem Artikel die neusten Infos zu diesem Thema. Einen Namen hat man dafür auch längst gefunden, das so genannte Plus-Energie-Haus ist auf dem Vormarsch. Dieses Baukonzept bezieht sich vor allen Dingen auf stark nachgefragte Ein- und Zweifamilienhäuser. In diesem Segment rechnen Bauexperten für die Zukunft damit, dass immer mehr Bauherren sich ganz bewusst für die Planung dieser Fertighausvarianten entscheiden.

Ein kleines Kraftwerk im eigenen Haus

Das Geheimnis der Energieeinsparung liegt in einer Kupplung von einem geringen Energieverbrauch auf der einen Seite und einer effizienten Energienutzung auf der anderen Seite. So benötigt als Beispiel ein Haus mit einer knapp 150 Quadrat Meter großen Wohnfläche rund 4200 kWh.

Durch den Einsatz von einer Fotovoltaikanlage auf dem Hausdach und einer Wärmepumpe im Keller oder Wirtschaftsraum ist es möglich, pro Jahr bis zu 4600 kWh Energie zu erzeugen. Den Überschuss an erzeugte Energie können Hausbesitzer dann in das öffentliche Netz einspeisen und erhalten dafür eine entsprechende Vergütung von den örtlichen Energieanbietern.

Ein weiterer Vorteil neben der Tatsache, dass keine Ausgaben mehr für Strom und Wärme auf Hausbesitzer zukommen und damit die monatlichen Nebenkosten nach unten schrauben ist der, dass die KfW Kredite für diese Haustypen im Moment extrem günstig sind.

Höhere Baukosten dürften sich in überschaubarer Zeit amortisieren

Das sind dann auch damit, dass die Baukosten für ein Plus-Energie-Haus zwar verhältnismäßig höher sind als die eines normalen Hauses, allerdings gehen Experten davon aus, dass sich die Mehrkosten bereits nach 20 Jahren wieder ausgezahlt haben und sich somit diese Ausgaben in jedem Fall lohnen.

Noch gibt es in Deutschland wenige Bauprojekte mit so einem zukunftsweisenden Charakter, doch erste Musterhäuser von Bau-Firmen zeigen, dass dieser Trend längst erkannt ist und schon bald keine Zukunftsmusik mehr spielen dürfte. Speziell für den Sektor der erneuerbaren Energien wäre das natürlich ein riesiger Fortschritt, denn so ließe sich endgültig und komplett von herkömmlichen Energiequellen wie Kohle und Atomkraft zurücktreten und ausschließlich auf regenerative Energien wie Erdwärme, Windkraft, Wasserkraft und Sonnenenergie zurückgreifen.

Schon jetzt setzen die Baufirmen bei der Planung von Niedrigenergiehäusern komplett auf eigene Kraftwerke im Haus die in der Lage sind, regenerative Energiequellen sinnvoll zu nutzen. Hinzu kommt eine spezielle Technik in den Wänden und Fenstern, um auch im Internet im Haus den Energieverbrauch möglichst gering zu halten und immer nur so viel zu verwenden, bitte unbedingt gebraucht wird.

Das Energie-Plus-Haus setzt den aktuellen Fertighäusern in dieser Weise nichts entgegen, ist optimiert, noch mehr die Energieverwertung und Produktion und zeigt damit, dass Hausbesitzer vollkommen autark mit ihrer Energie haushalten können, wenn Sie sich für ein durchdachtes System entscheiden.

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