Erstes Gymnasium mit Schwerpunkt „erneuerbare Energien“ eröffnet

Die Energiewende kommt mit großen Schritten. Es mag zwar immer wieder Stolpersteine auf dem Weg geben, gerade wenn es um die Finanzierung oder den Ausbau der erneuerbaren Energien geht, doch eines steht fest: in zehn Jahren wird der Atomstrom komplett aus Deutschland verschwunden sein und was dann benötigt wird, ist nicht nur ein funktionierendes Stromnetz und eine ausreichende Anzahl an Stromquellen und Stromspeichern, sondern vor allem auch Fachkräfte, die wissen, was sie tun. Diejenigen, die angesprochen sind, gehen also heute teilweise noch zur Schule und machen sich verständlicherweise noch keine großen Gedanken darüber, was sie in ihrem späteren Berufsleben einmal machen wollen.

Da berufliche Gymnasien aber immer beliebter werden, weil sie ihre Schüler direkt auf das spätere Leben in einem speziellen Berufsfeld vorbereiten können, ist es keine große Überraschung, dass in diesen Tagen das erste Gymnasium mit dem Schwerpunkt „Erneuerbare Energien“ eröffnet worden ist. In Schleswig-Holstein bei Rendsburg soll die Fachrichtung Technik in Bezug auf die erneuerbaren Energien an Schüler weitergegeben werden, so dass sie optimal auf ihr späteres Berufsleben in diesem Bereich vorbereitet werden.

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud Wende, die bei der Eröffnung des Gymnasiums dabei war, lobte die Idee und die Errichtung der Bildungsstätte. Bildung spiele eine zentrale Rolle, denn die jungen Menschen lernen das, was in der Zukunft allen zu Gute kommt. Schleswig-Holstein gilt als einer der ambitioniertesten Orte für den Ausbau und die Entwicklung erneuerbarer Energien. Zahlreiche Windparks an und vor den Küsten von Nord- und Ostsee bilden hierfür eine hervorragende Basis, so dass sich die Schüler des neuen Gymnasiums über ihre Jobchancen nach dem Abschluss wohl eher wenige Sorgen machen müssen.

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