Erneuerbare Energien und der Arbeitsmarkt

Dass die erneuerbaren Energien auf dem deutschen Arbeitsmarkt mittlerweile eine große Rolle spielen, kann niemand mehr bezweifeln. Eine vor kurzem veröffentlichte Studie der Agentur für Erneuerbare Energien zeigt nun ganz genau, von welch großer Bedeutung die Erneuerbaren tatsächlich sind. Besonders in den neuen Bundesländern, allen voran Sachsen-Anhalt und Brandenburg, sind verhältnismäßig viele Arbeitnehmer in der Branche direkt tätig oder zumindest indirekt durch die Branche beschäftigt. 

Die Zahlen der Studie zeigten, dass die flächenmäßig größten Bundesländer Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg an den Zahlen gemessen die meisten Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien geschaffen haben. Verhältnismäßig zur gesamten Beschäftigtenzahl sind allerdings die ostdeutschen Bundesländer ganz vorne dabei. Hier sind die meisten der in den letzten Jahren geschaffenen Arbeitsplätze in der Branche der erneuerbaren Energien zu verzeichnen.

Trotz der schwierigen Situation der Solarenergiebranche, die in den vergangenen Monaten auch zahlreiche Arbeitsplätze gekostet hatte, sind die Zahlen positiv. Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, zeigt sich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Die Bedeutung für den Arbeitsmarkt, die die Branche der regenerativen Energien mittlerweile erreicht hat, ist immens und noch weiter ausbaufähig. Vohrer zeigt sich optimistisch, dass man es hier mit einer Zukunftsbranche zu tun hat, die mit erheblichen ökonomischen Chancen verbunden ist.

Die Verteilung der einzelnen Bereiche der Erneuerbaren ist überraschend, denn gerade Baden-Württemberg, wo es eigentlich nur eine geringe Zahl an installierten Windanlagen sowie kaum ansässige Hersteller gibt, ist die Zahl der Beschäftigten in der Windenergie besonders hoch. In Bayern gibt es zwar die meisten Solarmodule, doch die Solarindustrie hat ihren Schwerpunkt eindeutig in den neuen Bundesländern.

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