Energie sparen – ein guter Vorsatz für das neue Jahr

Pünktlich zum Jahreswechsel nehmen sich viele Menschen etwas für das neue Jahr vor. Einige entscheiden sich dafür, Energie zu sparen. Einen Verzicht muss das nicht bedeuten, denn es gibt viele Möglichkeiten, ohne einen Komfortverlust sparsamer mit den Ressourcen umzugehen. Schon kleine Veränderungen können viel bewirken.

Energiesparende Beleuchtung

In vielen Haushalten sind mittlerweile sparsame LEDs oder andere Energiesparlampen im Einsatz. Wenn Sie also eine Glühlampe austauschen müssen oder ein neues Lampenkonzept planen, setzen Sie möglichst auf LEDs! Es gibt sie für jeden Zweck. Auch Energiesparlampen mit E27-Sockel sind verfügbar. Mit ihrem Schraubgewinde passen sie in viele handelsübliche Lampen. LEDs sind effizient, robust und langlebig.

Schauen Sie sich einmal in der Wohnung oder im Haus um und tauschen Sie alte Glühlampen, die einen hohen Energiebedarf haben, so bald wie möglich aus! In bestimmten Räumen wie dem Flur, dem Gäste-WC oder dem Keller empfiehlt sich der Einsatz von Bewegungsmeldern. Das Licht ist dann dort nicht länger an, als wirklich nötig. Auch das spart Energie.

Stromfresser finden

Jeder Haushalt verfügt über Waschmaschine, Elektroherd, Kühlschrank, Fernseher, Staubsauger, Computer oder Laptop. Kaum einer macht sich Gedanken darüber, wie viel Energie die Geräte benötigen. Mit einem Strommessgerät, das Sie beim Energieversorger ausleihen können, lassen sich Stromfresser schnell entlarven. Überprüfen Sie außerdem Ihre Strom- und Gasrechnung und ziehen Sie Vergleichswerte heran.

Setzen Sie bei einem Neukauf auf sparsame Geräte! Achten Sie insbesondere auf das Energielabel, das Auskunft über die Energieeffizienzklasse und den durchschnittlichen jährlichen Verbrauch an Energie gibt.

Haushaltsgeräte sinnvoll einsetzen

  • Benutzen Sie den Herd, ohne vorzuheizen und verwenden Sie die Restwärme ebenfalls! Gebrauchen Sie Kochtöpfe mit Deckel!
  • Der Gefrierschrank sollte regelmäßig abgetaut werden, denn eine dicke Eisschicht erhöht den Stromverbrauch.
    Achten Sie darauf, dass die Kühlschranktür, wenn Sie etwas entnehmen oder einräumen, nicht zu lange offen steht.
  • Nutzen Sie die Füllmenge Ihrer Waschmaschine immer aus. Nehmen Sie das Öko-Programm! Wenig verschmutze Wäsche können Sie bei niedrigen Temperaturen waschen. Auch eine Vorwäsche ist nicht immer nötig.
  • Trocknen Sie die Wäsche draußen auf der Leine oder im Trockenraum auf dem Wäscheständer, statt den Wäschetrockner zu verwenden.
  • Auch die Spülmaschine sollte nur laufen, wenn sie voll beladen ist. Verwenden Sie auch hier das Sparprogramm.
  • Entkalken Sie Waschmaschine und Spülmaschine regelmäßig, denn Kalkablagerungen an den Heizstäben erhöhen den Stromverbrauch. Zu viel Kalk kann zudem die Lebensdauer der Geräte verkürzen. Das gilt auch für Wasserboiler.
  • Schalten Sie den Wasserkocher aus, sobald das Wasser kocht, und warten Sie nicht auf die automatische Abschaltung.
  • Lassen Sie den Fernseher und den Computer nicht im Standby laufen. Schalten Sie ein Gerät vollständig aus. Mit Schaltersteckdosen sind Sie auf der sicheren Seite.

Heizkosten sparen

Eine Absenkung der Raumtemperatur spart etwa 6 Prozent Energie. Eine Einzelraumregelung ist deshalb die beste Möglichkeit Heizkosten zu sparen, denn es muss im Schlafzimmer nicht genauso warm sein, wie im Wohnzimmer. Auch ist es sinnvoll, bestimmte Heizzeiten und eine Nachtabsenkung einzustellen. Achten Sie darauf, dass Heizkörper nicht durch Vorhänge verdeckt oder durch Möbel verstellt sind!

Wichtig ist es, richtig zu lüften. Die Kippstellung ist zum Lüften nicht geeignet! Gut bewährt hat sich das Stoß- oder Querlüften bei weit geöffneten Fenstern. Schalten Sie die Heizung in dieser Zeit aus oder drehen Sie die Thermostate runter! Undichte Fenster, die Zugluft verursachen, sorgen für einen höheren Energieverbrauch. Wenn Sie Dichtungsband anbringen, können Sie Heizkosten sparen.

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