Energie sparen auf ganz banale Art

Nimmt man einen deutschen Durchschnittshaushalt etwas genauer unter die Lupe, dann ergeben sich sehr viele Möglichkeiten, mit ganz einfachen Mitteln sogar größere Mengen an Energie sparen zu können. An vielen Stellen gibt es die klassischen Elektroherde mit Kochplatten. Hier kann man die Platten, auf denen Kartoffeln, Nudeln oder Gemüse gegart werden, durchaus schon fünf Minuten vor Ende der Garzeit abschalten und die Restwärme ausnutzen. Außerdem sollte die Topfgröße immer der Füllmenge angepasst und auf eine Kochplatte mit entsprechendem Durchmesser gestellt werden.

Weiter geht es bei den elektrischen Haushaltsgeräten. Hier ist es wichtig, schon beim Kauf auf eine gute Energieeffizienz zu achten. Die Klasse A ist schon lange nicht mehr die bestmögliche Einstufung. Inzwischen gibt sogar die Klassen A+ und A++. Eine weitere soll demnächst folgen. Auch ist die Einführung eines Öko Labels mit Energieeffizienzklassen für Unterhaltungselektronik, insbesondere für Fernsehgeräte geplant.

Die Waschmaschine sollte eine Mengenautomatik und einen Kurzwaschgang haben. Der Geschirrspüler sollte komplett ausgelastet werden und ein ECO Programm für wenig verschmutztes Geschirr mitbringen. Nicht genutzten Raum im Gefrierschrank kann man mit Styropor ausstopfen. Dieser Rauminhalt muss dann nicht mit gekühlt werden.

Vor allem in den Plattenbauten der 60er und 70er Jahre ist es eine Unsitte, dass die Eingangstüren unten Spalten zum Boden aufweisen. Hier kann man mit einem Filzstreifen dafür sorgen, dass die Wärme nicht ins Treppenhaus zieht. Fehlende Gummidichtungen kann man mit selbst klebenden Schaumstoffstreifen ersetzen. Das gilt übrigens genauso auch bei den Fenstern, bei denen auch die optimale Einstellung der Fensterflügel bei der Dichtigkeit eine entscheidende Rolle spielt.

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