Die Sonne als Energielieferant

Der Sommer lässt in diesem Jahr zwar auf sich warten. Aber als praktisch unendliche Energiequelle fährt der heiße Planet in Sachen Energiezukunft auf einer Pole-Position. Beim Ziel, die Menschen von immer kostspieligeren Öl- und Gasimporten unabhängig zu machen, gehört der Solartechnik eine richtungsweisende Zukunft.

Längst hat Umweltminister Peter Altmeier bei der politischen Entwicklung der Solarwirtschaft Fehler erkannt und eingeräumt, spricht heute von einer gesamtwirtschaftlichen Bedeutung für Deutschland. Zu Recht, schließlich sagen die Forscher der Solarenergie eine glühende Zukunft voraus.

Bis Mitte dieses Jahrhunderts, so die Experten, sei die Solartechnik eine der wichtigsten Energiequellen, mit der sich rund 60 Prozent des gesamten Weltbedarfs decken ließe. Die Entscheider dieser Industrie setzen auf goldene Zeiten und zweistellige Zuwachsraten.

Solarenergie mit 5.500 Grad Hitze

Es ist schon ein heißes Eisen, wie sich die Sonne zur Erzeugung der Energie ins Zeug legt. Rund 5.500 Grad beträgt die Temperatur ihrer Oberfläche, hervorgerufen durch Kernfusionsprozesse tief in ihrem Inneren. Ihre s.g. durchschnittliche Solarkonstante beim Eintreffen der Sonnenstrahlung an der Erdatmosphäre wird mit 1,637 kW pro Quadratmeter gemessen, ihre auf der Erdoberfläche auftreffende Energiemenge ist dabei fast unvorstellbar mehr als 5.000 Mal höher, als der gesamte Bedarf der Erde.

Diese nahezu unendliche Energiequelle lässt sich mit moderner und innovativer Solartechnik nutzbar machen. Die wichtigsten Anlagen und Systeme sind Sonnenkollektoren, Solarzellen, Photovoltaik-Anlagen und Kraftwerke.

Sonnenenergie schafft Arbeitsplätze

Schon heute arbeiten mehr als 60.000 Menschen deutschlandweit in der Solarbranche, der Bedarf an Spezialisten dürfte in den kommenden Jahrzehnten noch rapide ansteigen. Sie alle bescheren der Zukunftsbranche rund 10 Milliarden Euro Umsatz jährlich, wobei rund zwei Drittel der Wertschöpfung in der BRD verbleiben.

Darüber freut sich auch der Finanzminister, landen doch in seiner Kasse rund drei Milliarden Euro an Steuergeldern. Die Solartechnik sei auf dem besten Weg zu einem Alltagsprodukt, ist sich auch der Umweltminister sicher und setzt auf die Entwicklung dezentraler Speichermöglichkeiten samt der dazugehörenden, intelligenten Steuerungstechnik.

Tags

Weitere passende Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Close
Close