Die Energiewende im Heizungskeller

Vom 12. bis 16. März findet in Frankfurt am Main die weltgrößte Messe für Heizungs- und Klimatechnik statt. Die Internationale Leitmesse für Sanitär und Heizung (ISH) steht ebenso wie viele andere Messen in diesem Jahr ganz im Zeichen der Energiewende. Ressourcenschonende Systeme und Lösungen sollen im Mittelpunkt stehen, denn im Zuge der Energiewende soll es auch zum Ziel Deutschlands werden, die Klimatisierung von Gebäuden so energieeffizient wie möglich gestalten zu können. Heizungsanlagen spielen in diesem Fall eine große Rolle, denn etwa 40 Prozent der Energie in Deutschland wird für die Klimatisierung von Gebäuden verbraucht. Die meisten Heizungsanlagen entsprechen nicht dem neuesten Stand und viele Hausbesitzer wissen gar nichts davon, dass sie bei der Umstellung auf eine Anlagemit aktuellem Technikstand ihren Stromverbrauch enorm senken könnten.

Die Nutzung der erneuerbaren Energien muss zudem vermehrt in die Heizung von Gebäuden mit einbezogen werden. Bisher stehen etwa ein Viertel moderner Anlagen, teilweise in Kombination mit erneuerbaren Energien, drei Drittel veralteter Anlagen gegenüber. Auf Messen wie der ISH sollen nun immer mehr Menschen über die aktuellen Standards der Gebäudeklimatisierung aufgeklärt werden. Mehr als 2300 Aussteller aus 57 Ländern präsentieren in diesem Jahr Innovationen und Projekte. Das Einbinden erneuerbarer Energien in den Klimatisierungsprozess und die Integration von Systemen sollen im Mittelpunkt der Messe stehen. Den absoluten Durchbruch verspricht man sich von der Messe zwar nicht, doch Besuchern, die noch nicht so sehr mit dem Thema „Energiewende im Heizungskeller“ vertraut sind, sollen die Augen geöffnet werden, damit vielleicht so doch immer mehr eine Umstellung auf energieeffiziente Anlagen eingehen.

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