Vergleichen lohnt sich: die besten Ökostrom-Anbieter

Immer mehr deutsche Haushalte wechseln zu Ökostrom. Alleine im ersten Halbjahr dieses Jahres betrug der Anteil am gesamten Strombedarf – nach einer Schätzung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft – über 20 Prozent. Allerdings greift nicht jeder Anbieter zu 100 Prozent auf erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wind und Wasser zurück, sondern mischt er seinen Naturstrom unter Umständen auch mit Atom- oder Kohlestrom.

Verfügt ein Stromlieferant über das RECS-Zertifikat (Renewable Energy Certificate System), wird dem Nutzer lediglich garantiert, dass irgendwo in Europa eine entsprechende Menge an Ökostrom produziert wird. Wer auf Nummer sicher gehen und reinen Naturstrom beziehen möchte, kann einen Ökostromanbieter Vergleich durchführen und im Zuge dessen selektieren, dass nur Ökostromtarife miteinander verglichen werden. Darüber hinaus kann man sich über die einzelnen Lieferanten und deren Bezugsquellen im Internet erkundigen.

Zum Schutz der Umwelt

Der Vergleich unterschiedlicher Ökostromanbieter ist von der Handhabung sehr einfach. Bei der Nutzung eines Stromrechners benötigt man lediglich seine Postleitzahl als auch den jährlichen Stromverbrauch – sind die Daten hinterlegt, werden einem kostenlos die besten Lieferanten von Naturstrom aufgezeigt.

Hat man sich für einen bestimmten Tarif entschieden und sich ausreichend über den Anbieter informiert, kann im gleichen Atemzug der Wechsel vollzogen werden. Ist man sich noch unsicher und möchte noch keine Entscheidung treffen, kann der Stromrechner unverbindlich wieder geschlossen werden.

Der umweltfreundlich erzeugte Strom ist aufgrund der höheren Produktionskosten natürlich nicht immer günstig, aber auch nicht besonders hoch. Mittlerweile gibt es auch viele Ökostromanbieter, die günstigere Angebote als die Basistarife anderer Stromanbieter im Portfolio haben. Ebenso verglichen werden können natürlich auch die aktuellen Tarife von Gas und Erdöl, um den besten Preis herauszufiltern.

Die Vorteile von Ökostrom

Wie bereits erwähnt wird der Ökostrom aus Sonnen-, Wind- und Wasserenergie gewonnen. Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern gehen die natürlichen Ressourcen niemals aus, können deshalb auch nicht erschöpft werden. Doch nicht nur der regenerative Aspekt ist ein großer Vorteil von Naturstrom. Auch die Erzeugung sollte berücksichtigt werden, bei der kein schädliches CO2 in der Atmosphäre freigesetzt wird und zum gefährlichen Treibhauseffekt beiträgt.

Weiter reduziert der Ökostrom die Notwendigkeit, Energie aus dem Ausland zu importieren. Langfristig gesehen tragen die erneuerbaren Energien also zur Erreichung der klimapolitischen Zielsetzungen bei. Darüber hinaus stärkt der Ausbau von Ökostromanlagen in vielen Fällen die regionalen Wirtschaftsstrukturen. Es gibt also wirklich kein einziges Argument, dass derzeit gegen die Produktion und den Nutzen von Ökostrom spricht. Worauf also noch warten?

Weitere passende Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Close
Close