Beschäftigungszahlen im Bereich erneuerbare Energien steigen

Die Energiewende und der Umstieg von der Energieversorgung durch Atom- und Kohlekraftwerke auf die Versorgung durch erneuerbare Energien sind nicht nur für die Umwelt von Vorteil. Am Beispiel Deutschland sieht man zum Beispiel auch, dass sich die Umstellung positiv auf die Beschäftigungszahlen auswirkt. Im Bereich erneuerbare Energien sind die Zahlen zwischen 2004 und 2011 um 328 000 Menschen gestiegen, die Zahl hat sich also sogar mehr als verdoppelt. Es ist davon auszugehen, dass auch in Zukunft die Beschäftigten in der Branche immer zahlreicher werden. Inzwischen können Studenten aus mehr als 300 Studiengängen auswählen, die sich mit erneuerbaren Energien beschäftigen. Sie können in diesen den Bachelor und sogar Master Abschluss machen und sich danach zudem gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt ausrechnen.

Im Bereich der Solarenergie finden sich die meisten Beschäftigten, gefolgt von der Biomasse und Windenergie. Auch Rückschläge wie die Krise in der Solarindustrie im vergangenen Jahr können den Beschäftigtenzahlen keinen allzu großen Schaden zufügen. Die Generation der jungen Leute, die jetzt studieren oder ihre Ausbildung beginnen, strömt dennoch in Richtung der regenerativen Energien. Dies ist wohl darauf zurück zu führen, dass sich in diesem Berufszweig die besten Chancen auf einen Job in den kommenden Jahrzehnten abzeichnen. Gerade durch die Energiewende und ihre Auswirkungen ist damit zu rechnen, dass die Branchen, die sich mit den erneuerbaren Energien beschäftigen, immer weiter aufblühen und mehr Arbeitsplätze zu vergeben haben werden. Und diejenigen, die im Bereich der Atomenergie arbeiten, haben in den nächsten paar Jahrzehnten auch noch nicht viel zu befürchten, denn solange wird sich der Rückbau der bestehenden Kraftwerke noch hinziehen, von der Frage der Atommülllagerung gar nicht zu sprechen.

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