Aktuelle Prognose: Jobperspektiven in der Regenerativwirtschaft werden zunehmen

Quereinstieg oder Berufsstart. Die Erneuerbare Energien Branche bietet schon jetzt viele Möglichkeiten beruflich durchzustarten. Für 2020 prognostiziert man sogar 500.000 bis 600.000 Arbeitsplätze in der Branche, so aktuelle Schätzungen. Im Moment beschäftigt der Sektor 377.800 Personen, ein Rückgang von ein Prozent zum Vorjahresniveau, was allerdings auf die Krise innerhalb der Solarwirtschaft zurück zu führen ist.

Nachdem diese Krise durch neue politische Rahmenbedingungen weitgehend beendet ist, rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin damit, dass in den nächsten Jahren bis zu 20 Milliarden Euro in die erneuerbaren Energien investiert werden. Dies kurbelt auch das Beschäftigungsvolumen an.

Mit technischem Background ist man am besten gewappnet

Wer in Zukunft in der Branche Fuß fassen möchte, sollte einen beruflichen Hintergrund im Bereich der technischen Fächer haben. Beste Chancen geben Experten vor allem Elektrotechnikern, Maschinenbauern oder Physikern. Aber auch speziell ausgebildete Fachkräfte sind sehr gefragt.

So kann sich beispielweise ein Spezialstudium im Bereich Photovoltaik, Windenergie oder Bioenergie für den späteren Berufseinstieg sehr lohnen. Für bereits Berufstätige Ingenieure bietet die Branche hervorragende Quereinstiegsperspektiven, so die Experten.

Auch Fachkräfte mit Ausbildung werden zunehmend interessant

Neben der grundsätzlichen Jobdynamik in der Erneuerbaren Energien Branche lassen sich neuerdings auch Verschiebungseffekte erkennen. Waren in der Vergangenheit fast ausschließlich Ingenieure, am besten mit mehrjähriger Berufserfahrung, für gewisse Position im Sektor interessant, so liest man heute auch oft das erfahrene Meister gesucht werden.

Die Experten sehen daher auch großes Potential für Arbeitnehmer, welche eine Ausbildung absolviert haben. Ein Beispiel ist die Windenergiebranche, dort liegen die Anforderung oft darin eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Elektrotechnik haben. Zudem sollten die geeigneten Kandidaten einen Führerschein besitzen und keine Höhenangst haben, so Stefan Lücking, technischer Leiter des Bremer Personaldienstleistungsunternehmen RTS. Quereinstiege eignen sich bei ähnlichen Branchen. So bietet es sich an in die Windenergiebranche zu wechseln und beispielsweise Rotorblätter zu konstruieren, falls man zuvor im Flugzeugbau tätig war.

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